Donnerstag, 26. Juli 2007

pdf umwandeln in jpg

Beim erstellen meines Posting Hitzefrei, habe ich zuvor googlend nach einer Möglichkeit gesucht, einen Zeitungsartikel im vorhandenen pdf-Format in ein jpg umzuwandeln - natürlich kostenlos. Ich habe mich dann für die einfachste Methode entschieden und ein Screenshot ( druck- bzw. printtaste drücken) erstellt. Da die Zeitungseite dabei natürlich nicht vollständig in die Zwischenablage kopiert wurde, habe ich den ersten Teil in Paint eingefügt und gespeichert, die Bildattribute auf meine gewünschte Grösse geändern und zwei weitere Screenshots erstellt und dann passig eingefügt. Auch wenn es sich hier natürlich nicht wirklich um eine Konvertierung handelt, finde ich, das sich das Ergebnis sehen lassen kann - oder?

Dienstag, 24. Juli 2007

Was bisher geschah

Ich heiße Nina und wurde am 01. September 1996 in Wolfsburg geboren. Erste Bilder will ich hier vorläufig noch nicht veröffentlichen, weil ich doch ziemlich schrumplig aussah. Trotz erheblicher Anstrengungen auf meiner neunmonatigen Reise, schnappten mich meine Eltern nach zwei Stunden ambulanten Krankenhausaufenthalt und brachten mich nach Hause. Hier nahm ich mir erstmal eine Auszeit und schlief mich richtig aus. Ja wirklich, sogar zum Fläschchen musste man mich wecken. Dieser Zustand hielt fast drei Monate an. Von Anfang an schlief ich jede Nacht durch – und meine liebe Mami auch. Seit Anbeginn meines kleinen Lebens wohne ich mit meinen Eltern und meinen Brüdern, ca. 20 km nördlich von WobCity auf dem Dorf. Mit drei Jahren kam ich in den Kindergarten, den ich sehr gern bis zu meiner Einschulung im Sommer 2003 besuchte. Die ersten beiden Schuljahre waren super. Das Dritte habe ich ausgelassen. Mit dem Zeugnis der vierten Klasse bekam ich dann meine Gymnasiums-Empfehlung. Ich war happy. Mein bis dahin größter Wunsch ging in Erfüllung - ich durfte aufs THG in Wolfsburg. Und ganz nebenbei bekam ich für meine guten Zensuren noch ein Laptop geschenkt. Das THG ist eine tolle Schule. Hier fühle ich mich pudelwohl. Tolle Freunde, tolle Lehrer (ganz besonders "Pille“). Richtig lernen muss ich immer noch nicht. Alles passiert fast von alleine. Meine Lieblingsfächer sind Mathe (auch wenn es manchmal nicht ohne Stress mit der Lehrerin ging), Deutsch, Englisch, Geschichte und Kunst. Nebenbei besuche ich noch die Vorlesungen der Kinder-Uni an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig oder programmiere in der Erfinderwerkstatt der TU-Braunschweig Lego-Roboter. Am allerbesten aber hat mir die Vorlesung >>Wie lernt das Gehirn?<< von Prof. Martin Korte, Zoologisches Institut, gefallen. Der war übrigens schon mal Gast bei Stern-TV mit Günter Jauch und stellte dort ein Experiment mit der Umkehrbrille vor. Sehr interessant! In meiner übrigen Freizeit lerne ich montags Gitarre, dienstags habe ich Rhönrad-Training beim VfB-Fallersleben, donnerstags gehe ich zum Step-Arobic, Samstag und Sonntag schlafe ich dann richtig aus – und das mache ich jetzt auch . . . Gute Nacht

Abenteuer unter den U-Bahn-Tunneln New Yorks

Kiki Strike. Die Schattenstadt
von Kirsten Miller (Autor)

Als Ananka Fishbein eines Morgens aufwacht und der Park auf der gegenüberliegenden Straßenseite verschwunden ist, beginnt eine neue Zeitrechnung in ihrem Leben. Ein tiefes Loch klafft da,wo gestern noch Büsche und Bäume wuchsen. Sofort begibt sie sich auf Erkundungstour und entdeckt einen unterirdischen Raum, von dem eine Falltür in die Tiefe führt - ein Eingang zu der sagenumwobenen Schattenstadt, in der früher, weit unter den U-Bahn-Tunneln New Yorks, Gangster und Ganoven gelebt haben sollen. Und dann taucht auf einmal noch ein neues Mädchen in Anankas Klasse auf: Kiki Strike. Mit ihren eisblauen Augen und weißen Haaren macht sie einen ziemlich verwegenen Eindruck und scheint genau die Richtige für eine geheime Mission zu sein. Gemeinsam suchen sie vier Mädchen mit außergewöhnlichen Talenten und ziehen los, Licht in die düstere Welt der Schattenstadt zu bringen ...

Und plötzlich ist alles anders

In meiner Haut.
von Deborah Froese (Autor)

Nach einem Unfall ist für die 17-jährige Dayle nichts mehr, wie es war. In ihrer Haut möchte keiner stecken. Doch Dayle gibt nicht auf. Ein ergreifendes Buch über Freundschaft, Liebe und den mitunter schmerzvollen Weg zu sich selbst. Ein faszinierendes literarisches Debüt.
Gerade hat das Leben so richtig angefangen für Dayle. Seit kurzem ist sie mit Keith zusammen und sehr verliebt. Für ihre beste Freundin Amy bleibt da nicht mehr viel Zeit. Amy reagiert beleidigt und zieht sich zurück. Dayle hat mit der Schule und ihrem chaotischen Familienleben einiges um die Ohren und träumt daneben von einer Karriere als Schauspielerin. Und dann ist da noch Stu, der sich offensichtlich sehr für Dayle interessiert ... Doch dann passiert etwas, das Dayles Leben komplett aus den Angeln hebt. Bei einer Explosion wird sie schwer verletzt. Die Zeit, die sie daraufhin im Krankenhaus verbringen muss, wird zur Herausforderung ihres Lebens. Die Beziehungen zu ihrem Freund, zu ihren Eltern, zu ihrer besten Freundin erscheinen plötzlich in einem ganz neuen Licht. Mit einem Schlag ist alles anders Es braucht einige Anstrengungen und viel Kraft und Zeit, bis Dayle beginnt, sich in ihrer Haut wieder wohl zu fühlen.Dabei schöpft sie viel Lebensmut aus dem innigen Verhältnis zu ihrer Großmutter. Deborah Froese erzählt diesen Prozess intensiv und hautnah.

Eine e-mail-Freundschaft zwischen Jerusalem und Gaza

Leihst du mir deinen Blick?
von Valérie Zenatti (Autor)

Von Jerusalem nach Gaza: Mit einer Flaschenpost fängt alles an ... Tal ist siebzehn, sie lebt im jüdischen Teil Jerusalems. Welten trennen sie von der palästinensischen Bevölkerung in der Stadt. Nach einem Selbstmordanschlag in ihrer Nachbarschaft beschließt Tal zu handeln: Sie möchte endlich wissen, wie die Palästinenser leben und fühlen. Also schreibt sie einen langen Brief und schickt ihn als Flaschenpost los. Tal hofft, dass ein palästinensisches Mädchen antwortet. Nach langem Warten bekommt sie endlich eine E-Mail - vom zwanzigjährigen "Gazaman", der im Gazastreifen lebt ... Die Geschichte einer israelisch-palästinensischen Freundschaft - ein sensibles und differenziertes Plädoyer für Verständnis und Toleranz.

Montag, 23. Juli 2007

Eine Geschichte über Liebe und Hass - und alles, was dazwischen liegt

Lucas.
von Kevin Brooks (Autor)

Im Rückblick schreibt Caitlin die Geschichte des letzten Sommers auf – des Sommers, in dem Lucas auf ihre Insel kam und in dem die Welt ihrer Kindheit zerbrach. Während sie selbst vom ersten Moment an fasziniert ist von jenem Fremden, der schön ist und geheimnisvoll, von nirgendwoher zu kommen scheint und sich jeder Einordnung entzieht, reagieren die meisten Inselbewohner misstrauisch und vorurteilsvoll. Caitlin freundet sich mit Lucas an und beginnt sich sogar in ihn zu verlieben. Zugleich muss sie miterleben, wie ihm die Erwachsenen alle krummen Dinger in die Schuhe schieben wollen, die in der Gegend passieren, und wie die tonangebende Jugendclique ihn verspottet und verfolgt. Auch Caitlin selbst zieht nun Hass auf sich und gerät in Gefahr. Und es kommt immer schlimmer: Eben noch galt Lucas schlicht als unerwünschter Herumtreiber, dann unterstellt man ihm, er habe ein kleines Mädchen belästigt, das er in Wirklichkeit vorm Ertrinken gerettet hat. Als auf der Insel eine junge Frau ermordet in den Dünen gefunden wird, ist für Caitlin erschütternd klar, was passieren wird. Hat sie eine Chance, Lucas vor der gnadenlosen Hetzjagd zu schützen, die nun beginnt?

Dienstag, 17. Juli 2007

Hitzefrei


Der 16. Juli 2007 war ein super heißer Tag. In der 3. und 4. Stunde hatten wir unsere Abschlussfeier in der Aula. Nach ein paar abschließenden Worten von Herrn Bieler bekamen wir unsere Urkunden für die Pull-Out-Kurse überreicht.

>>Ich hatte das ganze Jahr fleißig und mit viel Spaß am Mathe-Pull-Out bei Herrn Kappler teilgenommen, und im zweiten Halbjahr durfte ich noch zusätzlich "Experimente aus Natur und Technik" auswählen. OK, unter dem Physik Pull-Out hat letztlich der offizielle Physikunterricht etwas gelitten, schließlich musste ich den versäumten Unterricht selbständig nachholen und das war nicht immer einfach.<<

Nach der Abschlussfeier stand auf dem Unterrichtsplan - Aufräumen für alle - aber das fiel Gott sei Dank aus, es gab H I T Z E F R E I ! Jetzt war Stadtbummel angesagt. Annika und ich schlenderten durch WobCity und kauften uns ein Eis. Dabei wurden wir von einem Reporter der "Wolfsburger Allgemeine" Zeitung angesprochen und beim Eis schlecken fotografiert.

Montag, 16. Juli 2007

Sonntag, 15. Juli 2007

Mein Uni-Semester 2006 / 2007









Wer mindestens 5 Vorlesungen besucht hatte, durfte noch an den Experimentier-Tagen im Phaeno teilnehmen und da ich fleißig war, war ich natürlich auch dabei. An diesem Entdeckertag nahme ich noch an einem Wettbewerb teil. Zur Belohnung bekamen die besten 5 Forscher eine Jahreskarte fürs Phaeno.

Und siehe da - ich scheine ein Glückskind zu sein.

100 Millionen Nervenzellen arbeiten hart

Kinder-Uni im Audimax – Professor Martin Korte startet vor 820 Nachwuchsstudenten eine aufregende Reise durch das Gehirn

Von Harald Duin

Diese Aufmerksamkeit, diese Neugierde! 820 Kinder blicken im Audimax der TU auf Prof. Dr. Martin Korte herab. Schöne Momente im Leben eines Hochschullehrers, der im normalen Uni-Betrieb nicht immer mit soviel Anteilnahme rechnen kann.

Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte, die Kinder-Uni heißt. Keine Braunschweiger Idee, leider. Die Sache wurde 2002 in Tübingen erfunden und sprang wie ein Bazillus auf die anderen Hochschulen über. Und überall gerieten Professoren bei der Frage "Wie sag ich es dem Kinde?" leicht ins Schwitzen.

Das Erfolgsgeheimnis der Kinder-Uni sind die scheinbar simplen, ja trivialen Fragen. Warum fallen Sterne nicht vom Himmel? Warum wachsen Pflanzen? Warum raufen Jungs und sind Mädchen zickig? Warum sind die griechischen Statuen nackt? Warum können Mathematiker nicht rechnen?

2004 ging es in Braunschweig mit der Kinder-Uni los mit Themen wie "Warum klebt Klebstoff?" und "Was macht den Jungen zum Jungen, was das Mädchen zum Mädchen?" Mit solchen Fragen kann man jeden Schullehrer in Bedrängnis bringen.

Nun, am Samstagvormittag, ist Korte dran mit der Frage "Wie lernt das Gehirn?" Erst einmal wirft er mit dem Projektor ein Gehirn auf die Leinwand. Ein furchenreiches Gebilde. Das Gehirn des Mannes ist etwas schwerer als das der Frau. Aber der 42-jährige Professor kann die Mädchen im Audimax beruhigen. Dümmer sind die Frauen nicht.

Korte: "100 Millionen Nervenzellen arbeiten hart, um Sinnesinformationen zu verarbeiten" – sehen, hören, schmecken, fühlen, riechen – die Acht- bis Zwölfjährigen sind beeindruckt und hören mit Freude Kortes Worte: "Ihr lernt immer, im Wachen und im Schlafen. Aber ihr lernt nicht immer das, was die anderen möchten, dass ihr lernt." Korte, einen Kernpunkt der kindlichen Erfahrungswelt beschreibend, genießt spätestens jetzt die volle Sympathie aller Anwesenden. Er spricht über die Synapsen, über die Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen. Es gebe 15 Trillionen Synapsen im Gehirn. Eine Trillion ist eine Eins mit achtzehn Nullen. Und weil sich das kein Mensch vorstellen kann, schiebt Korte nach: "Das ist etwa soviel wie alle Blätter im Amazonas-Waldgebiet." Spannende Fragen: Was vergessen wir, was behalten wir? Das Gedächtnis ist offenbar eine Art Filtersystem, das mit Vorrang speichert, was uns zum Beispiel emotional sehr berührt hat. Korte spricht von den "Flaschenhalsstrukturen" des Gedächtnisses. Ein schweres Wort für die Kinder, die aber als Nachwuchsstudenten mit Ausweis innerlich sehr wohl auf Kompliziertes gefasst sind.

Korte zeigt jenen Kurzfilm, den er am vergangenen Donnerstag im Fernsehen bei Johannes B. Kerner gezeigt hat. Zwei Schülerteams spielen Basketball. Korte bittet die Kinder, nur darauf zu achten, wie oft sich die Mannschaft mit den weißen Trikots den Ball zuwirft.

Die Kinder konzentrieren sich, zählen mit. Ihre Aufmerksamkeit ist einseitig verteilt, und so übersehen viele, dass mitten im Spiel ein verkleideter Affe durchs Bild läuft.

So ist vieles, was der Professor erzählt, buchstäblich Nervensache. Nach 40 Minuten ist Schluss der Vorlesung. Was werden die Kinder davon behalten? Dann besonders viel, wenn sie anderen ihre Eindrücke schildern.

Draußen im Foyer: entspannte Mütter und Väter. Ihre Kleinen sind wieder etwas klüger geworden.

Umkehr-Brille

Die Umkehrbrille wird für Experimente mit der optischen Wahrnehmung des Menschen verwendet. Beim Tragen der Brille wird das sichtbare Bild durch Prismen auf den Kopf gestellt. Die Experimente befassen sich damit, wie im Gehirn durch Lernprozesse eine Adaption an das umgekehrte Bild stattfindet. Nicht unsere Augen sehen die Welt so wie sie ist, sondern das Gehirn bereitet das Gesehende auf. Trägt man also diese Brille, wird der eigendliche Prozess im Gehin umgangen und man sieht alles auf den Kopf gestellt.

Es zeigt sich jedoch, dass beim kontinuierlichen Tragen der Brille nach einer gewissen Zeit eine Gewöhnung eintritt, so dass wieder die volle Handlungsfähigkeit gegeben ist. Das Bild wird dabei jedoch weiterhin als "auf dem Kopf stehend" wahrgenommen.