Sonntag, 15. Juli 2007

Umkehr-Brille

Die Umkehrbrille wird für Experimente mit der optischen Wahrnehmung des Menschen verwendet. Beim Tragen der Brille wird das sichtbare Bild durch Prismen auf den Kopf gestellt. Die Experimente befassen sich damit, wie im Gehirn durch Lernprozesse eine Adaption an das umgekehrte Bild stattfindet. Nicht unsere Augen sehen die Welt so wie sie ist, sondern das Gehirn bereitet das Gesehende auf. Trägt man also diese Brille, wird der eigendliche Prozess im Gehin umgangen und man sieht alles auf den Kopf gestellt.

Es zeigt sich jedoch, dass beim kontinuierlichen Tragen der Brille nach einer gewissen Zeit eine Gewöhnung eintritt, so dass wieder die volle Handlungsfähigkeit gegeben ist. Das Bild wird dabei jedoch weiterhin als "auf dem Kopf stehend" wahrgenommen.

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